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Neuigkeiten

7. Februar 2022

Pinneberger Schiedsleute neu gewählt

Über die Wiederwahl der beiden Pinneberger Schiedsleute wurde in der Presse berichtet.

Hier geht es zu den Artikeln im Pinneberger Tageblatt und im Hamburger Abendblatt.

 

25. Januar 2022

KLEIN OFFENSETH-SPARRIESHOOP

Hohe Auszeichnung für Harald Lill

Herrn Harald Lill wurde in besonderer Würdigung seiner herausragenden Verdienste für den Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e. V. BDS die Ehrennadel in Gold verliehen.

Harald Lill war nicht nur in seiner Gemeinde Klein Offenseth-Sparrieshop seit 18.11.1991 für fast drei Jahrzehnte Schiedsmann, sondern engagierte sich auch in hervorragender Weise in weiteren Ämtern zum Wohle des Verbandes.

Schon vor seiner Bestätigung als Schiedsmann übernahm er 1991 die verantwortungsvolle Aufgabe des Schriftführers der Bezirksvereinigung Itzehoe. Dieses Amt übte Harald Lill bis 2019 aus. Seitdem ist er weiterhin als geschätzter Beisitzer im Vorstand der Bezirksvereinigung aktiv.

Im Jahr 1992 wurde Harald Lill einstimmig zum Schriftführer der Landesvereinigung Schleswig-Holstein gewählt. Dieses ebenfalls verantwortungsvolle Amt übte er bis 2016 aus.

So ist es nur folgerichtig, dass Harald Lill sowohl Ehrenvorstandsmitglied der Landesvereinigung als auch der Bezirksvereinigung ist.

Diese Ehrung mit Überreichung der Anstecknadel in Gold und der Ehrenurkunde erfolgte in seinem Privathaus im Beisein seiner Ehefrau Gudrun durch die Vorsitzende der Bezirksvereinigung Itzehoe, Frau Ilona Fitschen, und den stellvertretenen Vorsitzenden der Bezirksvereinigung Itzehoe, Gunter Küchler.

Es ist das erste Mal, dass die Anstecknadel in Gold durch die Bezirksvereinigung Itzehoe verliehen wurde.

Wir gratulieren Harald Lill zu dieser Auszeichnung und wünschen ihm für die Zukunft weiterhin alles Gute.

Hier geht es zum Artikel der Elmshorner Nachrichten.

 

15. Oktober 2021

Änderung des § 40 Nachbarrechtsgesetz für Schleswig-Holstein jetzt in Kraft getreten!

Was lange währt: Die beharrlichen Bemühungen der Landesvereinigung Schleswig-Holstein im Bund Deutscher Schiedsleute (BDS) hatten Erfolg.

Worum geht es?

Bisher galt: Der Anspruch auf Zurückschneiden von Anpflanzungen, die über eine zulässige Höhe oder den zulässigen Abstand hinausgewachsen sind, erlischt, wenn nicht bis zum Ablauf des zweiten darauf folgenden Kalenderjahres Klage auf Zurückschneiden erhoben worden ist. (Wortlaut § 40 Abs. 1 NachbG) Es bestand also nur ein Anspruch auf Zurückschneiden, wenn diese Frist eingehalten wurde (Ausschlussfrist!)

Nach der jetzt beschlossenen Änderungen des § 40 NachbG gilt eine Ausschlussfrist von vier Jahren. Zusätzlich und neu bietet das NachbG nach Ablauf dieser Frist jetzt die Möglichkeit, dass der Nachbar vom Eigentümer verlangen kann, die Anpflanzung durch jährliches Beschneiden auf der Höhe und dem Abstand zu halten, die sie zum Zeitpunkt des Verlangens des Nachbarn hat. Ausgenommen hiervon sind Bäume, die bereits eine Höhe von mindestens 10 Metern haben.

Diese – sinnvolle - Regelung verhindert, das nach Fristablauf von jetzt vier Jahren keine Möglichkeit mehr besteht, ein ungehemmten Wachsen von Anpflanzungen einzuschränken.

Das NachbG wurde bei dieser Gelegenheit noch um weitere Punkte ergänzt/geändert. Hierauf wird an dieser Stelle nicht eingegangen.